Erfolgsgeschichte 3: Abstimmung von Lasten- und Pflichtenheft in der Anlagenbeschaffung

 


  Anlass / Impuls / Ziel:
Unterschiedliche Wahrnehmungen von Kunde und Lieferant führen gemeinhin zu Problemen bei der Lieferung und Abnahme und landen dann letztendlich vor dem Kadi. In einer abgestimmten Projektvorbereitung sollen die Sichtweisen / Wahrnehmungen der Vertragsparteien im Vorfeld abgestimmt werden. Das Ziel ist die Übereinstimmung von Lastenheft des Kunden und Pflichtenheft des Lieferanten.
   
  Planung:
Eine gemeinsame Sitzung von Kaufleuten und Technikern von Lieferanten soll die einvernehmliche Sichtweise und ein gemeinsames Verständnis von Anforderung und Lösung herbeiführen.
Dazu wurde die zu liefernde Anlage in einzelne Fertigungssegmente unterteilt, die mittels der FMEA-Methode durchgesprochen werden sollten.
   
  Umsetzung:
Das Team aus Lieferant und Kunde ging das Anlagenkonzept Schritt für Schritt durch, hinterfragte die zu erzielenden Produktmerkmale und bewertete das zu erwartende Risiko mittels der FMEA-Methode: Risikoprioritätszahl [RPZ] = Bedeutung [B] der möglichen Fehlerfolge x Auftreten [A] der möglichen Fehlerursache x Entdeckung [E] der möglichen Fehlerursache.
Zu hohe RPZ [> 125] wurden in einer Maßnahmenliste erfasst, mit notwendigen Korrekturen / Ergänzungen belegt, Verantwortlichkeiten zugeordnet und mit einem Zieltermin vereinbart.
   
  Lernen:
Die Maßnahmenliste wurde abgearbeitet und die neue Situation mit einer Neubewertung der Korrekturmaßnahme belegt. Hier gab es dann auch zeitnahe Abstimmungen von Kunde und Lieferant.
   
  Stabilisierung:
Mithilfe von der neuen Situation wurden sowohl Lastenheft des Kunden und Pflichtenheft des Lieferanten überarbeitet und im gegenseitigen Einvernehmen vereinbart.

 

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